KiWI-Treff 2020

UND DAS WAREN DIE KIWI-TREFFS 2020

KiWI hatte für dieses Jahr wieder cineastisch Hochwertiges geplant, aber die angedachten Termine waren so in der Pandemie nicht zu halten. Dennoch – aufgeschoben ist nicht aufgehoben, aber wann es nun tatsächlich weitergeht, müssen wir abwarten. Nach unserem Neustart im Oktober folgte ein Lockdown dem anderen und nun werden wir erst im nächsten Jahr unser Programm fortsetzen können.

Februar 2020

Letztes Thema: Der französische Film noir…. dunkel, mysteriös, dramatisch, mörderisch. An zwei Abenden zeigten wir berühmte Beispiele dieser klassischen Filmgattung.  Wir haben im Februar mit „Wenn es Nacht wird in Paris“ begonnen, einem Krimi-Drama des Regisseurs Jaques Becker, und wir setzten fort mit „Schießen Sie auf den Pianisten“ von Francois Truffaut. 1960 inszeniert, düster, aber grotesk mit Charles Aznavour und Michelle Mercier in den Hauptrollen.

Unser Februar-Film Wenn es Nacht wird in Paris kam ja sehr ernsthaft als klassisches Gangsterdrama daher mit Goldraub, rivalisierenden Banden, Totschlag und Feuerzauber, wobei im drolligen Gegensatz zum amerikanischen Genre-Standard die ballernden und Handgranaten schmeißenden Schwerverbrecher in der Gestalt ältlich-korpulenter Kleinbürger mit Zipperlein und Hornbrille über die Leinwand stampften. Dieser in einigen Sequenzen groteske Ansatz kennzeichnet unseren jetzt folgenden Film auf ganzer Linie:

Oktober 2020

Ganz im Stil des Film Noir haben wir den gebrochenen Helden – hier einen verkrachten Barpianisten -, den es in finstere Machenschaften hineinzieht, in Gewalt und Gaunereien, aber das Ganze ist so durchsetzt mit ironischen Schlenkern, dass wir hier einen wirklich außergewöhnlichen Film vorliegen habennicht umsonst gilt Schießen Sie auf den Pianisten als ein Klassiker des französischen Kinos. Regisseur François Truffaut, Großmeister der Nouvelle Vague, hat dabei Elemente diesen neuen Filmrichtung tüchtig mit eingebacken.

Dezember 2020

 Nach filmischer Finsternis sollte es kulinarisch werden:

Wohl zu speisen! – Essen und Trinken als filmisches Motiv

Ob karges Mahl oder üppiges Gelage, Festschmaus oder Fastfood, edle Kochkunst oder Dosen-Ravioli…. im Film sind Essen und Trinken immer wieder Dreh- und Angelpunkt von Ereignissen oder Begegnungen, sind Gourmettempel oder Wohnküchen filmisch symbolträchtige Handlungsorte. KiWI wollte „nahrhafte“ Beispiele zeigen:

Das erste am 10. Dezember mit „Babettes Fest“ von der dänischen Regie-Legende Gabriel Axel mit Stephane Audran nach einer Novelle von Tania Blixen, aber leider hat uns Covid-19 wieder ein Bein gestellt.

2021 wird es nun hoffentlich weitergehen…