KiWI-Treff 2019

UND DAS WAREN DIE KIWI-TREFFS 2019

14. Februar und 14. März 2019

Die Klassiker als Leinwandhelden: Goethe und Schiller im Film

KiWi zeigt aktuelle Beispiele, wie die Dichter, ihr Leben und ihre Karrieren im Kino präsentiert werden. Während meistens Interpretationen und kinokompatibel umgesetzte Dramen und Romane großer Schriftsteller gezeigt werden, sind es hier die Herren Goethe und Schiller selbst, die als Mittelpunkt historischer Filme auf der Leinwand sinnieren, schwadronieren und als erste Medienstars daherkommen.

25. April und 9. Mai

EUROPA als filmisches Thema

Vereinigte Staaten von Europa? Der Weg zum vereinten Europa ist lang und hürdenreich. Die Überwindung von Grenzen und nationalem Denken ist auch schon fürs Kino thematisiert worden. KiWI zeigt zwei Beispiele.

Nach unserem April-Film über innereuropäische Grenzen setzen wir im Mai das Thema fort mit einem Blick von außen: Europa als Ziel aller Wünsche, Europa als Sehnsuchtsort. Was nehmen Flüchtlinge auf sich, um in unseren Erdteil zu kommen.

13. Juni

Ab in den Sommer!

Urlaub, Reisen, Ferien… diese Themen sind von jeher ein beliebtes Motiv in filmischen Komödien, Satiren und Grotesken. KiWI zeigt zum Abschluss seines Frühjahrsprogramms eine aktuelle und erfolgreiche deutsche Filmproduktion mit Bjarne Mädel und Lars Eidinger.

KiWI-Herbstprogramm 2019:

12. September und 24. Oktober: Das Kino der 60er Jahre

Swinging Sixties – Der  Zeitgeist  dieses  Jahrzehnts  hat  sich  in  Politik,  Gesellschaft,  Kultur  manifestiert  und  natürlich  vor  dem  Film  nicht  Halt  gemacht.  KiWI  zeigt  zwei  Kultklassiker  aus  dieser  Dekade:  Wir  starteten im  September  mit  einem  Film von Michelangelo Antonioni  über  die  Künstlerszene  in  London und setzen im Oktober fort mit einem der bekanntesten Filme von Frederico Fellini, La Dolce Vita (Italien 1960),  der hier ganz nebenbei mit Marcello Mastroianni und Anita Ekberg im Trevi Brunnen  ein ikonenhaftes Filmbild geschaffen hat.       

14. November und 12. Dezember: Der Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm nimmt für sich in Anspruch, wertneutral über reale Dinge und Ereignisse zu berichten. Dennoch birgt auch dieses Genre vielfältige Möglichkeiten, Emotionen zu wecken, Aufmerksamkeit zu erregen und den Zuschauer zu fesseln.

KiWI präsentierte ein besonderes Beispiel am 14. November. Im Rathaus Wedel zeigten wir „Rope of Solidarity“ (Deutschland 2015), einen Dokumentarfilm, in dem die Regisseurin Gabriele Schärer hundert krebskranke Frauen bei der Besteigung eines 4000er-Gipfels begleitet. Eine beeindruckende Darstellung körperlicher und seelischer Leistungen und großer Solidarität, über die Frau Schärer persönlich im Ratssaal berichtet hat.

Am 12. Dezember folgt nun ein weiteres Beispiel für diese Filmgattung, aber mit anderem inhaltlichen Schwerpunkt und in gänzlich anderer Machart.

„KIWI – Kino in Wedel“ zeigt den Streifen „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“ (Frankreich 2002)

Der tunesische Filmemacher William Karel will offenbar einen Film über den 2001 verstorbenen Regisseur Stanley Kubrick drehen, doch bei seinen Recherchen kommt er einer unglaublichen Geschichte auf die Spur, die den Verschwörungstheorien um die angeblich in Filmstudios entstandene Mondlandung im Jahr 1969 neue Nahrung gibt. Erste Hinweise bekommt er durch ein Interview mit der Witwe von Stanley Kubrick; in weiteren Interviews mit namhaften Politikern der Nixon-Ära wie Henry Kissinger (US-Sicherheitsberater), Donald Rumsfeld (Assistent von Nixon, später Verteidigungsminister) und Alexander Haig (Nato-Befehlshaber in Europa) scheint sich der Verdacht zu verdichten….

Dieser Film ist kein gewöhnlicher Dokumentarfilm. Der Regisseur will den Zuschauer informieren und unterhalten, aber ihn auch wachrütteln und bewusstmachen, dass das Film und Fernsehen ihm übel mitspielen kann und daher immer eine kritische Distanz notwendig ist.