KiWI-Treffs

KiWI-Treff an jedem zweiten Donnerstag im Monat um 19 Uhr im Haus der Wedeler VHS, ABC-Straße 3

Die Themen unserer Treffs sind vielfältig und breit gefächert  –  Schwarze Serie und großer Stummfilm, Science Fiction und Satire, Comedy und Thriller, Deutscher Film mit Oscar-Prämierung…

Geplante Treffs 2021

11. Februar (… wieder verschoben wegen Corona!) und 11. März (geplant)

Trutz, Blanke Hans – Die See als filmisches Motiv

Meer und Seefahrt sind ein weites filmisches Feld – es reicht von der Romantik unter weißen Segeln bis zu dramatischen Schiffsuntergängen. Kap Horn-Heldentum und Südseekitsch, Seekrieg und Piraterie, der existenzielle Kampf gegen das Wasser und das Meer als Symbol für unergründliche Tiefe, Freiheit und Ferne prägen dieses maritime Motiv.

KiWI zeigt illustre Beispiele aus der Kinogeschichte.

Für den weiteren Verlauf des Kino-Frühjahrs ist das Folgende geplant:

22. April und 20. Mai

Big City Life – Die Großstadt als filmischer Handlungsrahmen

Der Film nutzt großstädtisches Leben gerne, um seine Helden komödiantisch in quirliges Gewimmel zu schicken oder Krimi-dramatisch in urbaner Anonymität abtauchen zu lassen, um sie als Ghetto-Kids oder Uptown-Snobs zu zeichnen, als linkischen Stadtfrack oder weltstädtischen Yuppie. Und immer wieder: Der Mensch in der Masse auf der Jagd nach Individualität und persönlichem Glück.

KiWI zeigt klassische Beispiele aus verschiedenen Epochen.

10. Juni

Hitzefrei – der Sommer im Kino

Jede Jahreszeit dient dem Film als Symbol; ob frühlingshaftes Aufblühen, herbstlich Depressives oder unwirtlich Winterliches. Der Sommer bekommt dabei gerne die Rolle des Stimmungsaufhellers mit sonnendurchfluteten Szenerien und mild temperierten Vollmondnächten. KiWI geht mit viel Sonne in die Sommerpause.

Treffs 2020:

KiWI hatte für dieses Jahr wieder cineastisch Hochwertiges geplant, aber die angedachten Termine waren so in der Pandemie nicht zu halten. Dennoch – aufgeschoben ist nicht aufgehoben, aber wann es nun tatsächlich weitergeht, müssen wir abwarten. Nach unserem Neustart im Oktober folgte ein Lockdown dem anderen und nun werden wir erst im nächsten Jahr unser Programm fortsetzen können.

Februar 2020

Letztes Thema: Der französische Film noir…. dunkel, mysteriös, dramatisch, mörderisch. An zwei Abenden zeigten wir berühmte Beispiele dieser klassischen Filmgattung.  Wir haben im Februar mit „Wenn es Nacht wird in Paris“ begonnen, einem Krimi-Drama des Regisseurs Jaques Becker, und wir setzten fort mit „Schießen Sie auf den Pianisten“ von Francois Truffaut. 1960 inszeniert, düster, aber grotesk mit Charles Aznavour und Michelle Mercier in den Hauptrollen.

Unser Februar-Film Wenn es Nacht wird in Paris kam ja sehr ernsthaft als klassisches Gangsterdrama daher mit Goldraub, rivalisierenden Banden, Totschlag und Feuerzauber, wobei im drolligen Gegensatz zum amerikanischen Genre-Standard die ballernden und Handgranaten schmeißenden Schwerverbrecher in der Gestalt ältlich-korpulenter Kleinbürger mit Zipperlein und Hornbrille über die Leinwand stampften. Dieser in einigen Sequenzen groteske Ansatz kennzeichnet unseren jetzt folgenden Film auf ganzer Linie:

Oktober 2020

Ganz im Stil des Film Noir haben wir den gebrochenen Helden – hier einen verkrachten Barpianisten -, den es in finstere Machenschaften hineinzieht, in Gewalt und Gaunereien, aber das Ganze ist so durchsetzt mit ironischen Schlenkern, dass wir hier einen wirklich außergewöhnlichen Film vorliegen habennicht umsonst gilt Schießen Sie auf den Pianisten als ein Klassiker des französischen Kinos. Regisseur François Truffaut, Großmeister der Nouvelle Vague, hat dabei Elemente diesen neuen Filmrichtung tüchtig mit eingebacken.

Dezember 2020

 Nach filmischer Finsternis sollte es kulinarisch werden:

Wohl zu speisen! – Essen und Trinken als filmisches Motiv

Ob karges Mahl oder üppiges Gelage, Festschmaus oder Fastfood, edle Kochkunst oder Dosen-Ravioli…. im Film sind Essen und Trinken immer wieder Dreh- und Angelpunkt von Ereignissen oder Begegnungen, sind Gourmettempel oder Wohnküchen filmisch symbolträchtige Handlungsorte. KiWI wollte „nahrhafte“ Beispiele zeigen:

Das erste am 10. Dezember mit „Babettes Fest“ von der dänischen Regie-Legende Gabriel Axel mit Stephane Audran nach einer Novelle von Tania Blixen, aber leider hat uns Covid-19 wieder ein Bein gestellt.

2021 wird es nun hoffentlich weitergehen…

     Wir informieren an dieser Stelle – auf Wunsch auch per Newsletter – über die jeweiligen Vorführtermine, sobald die Zeiten uns wieder eine entsprechende Planung erlauben.

Info gerne anfordern unter vorstand@kino-in-wedel.de

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