Veranstaltungen

Unser Herbstevent:

KiWI präsentiert einen Dokumentarfilm von Fisher Stevens zum ökologischen Zustand unseres Planeten und zum Klimawandel.

Leonardo DiCaprio, UN-Klimabotschafter, führt durch den bildgewaltigen Film und interviewt Barack Obama, John Kerry, Bill Clinton und viele andere prominente Engagierte.

KiWi kooperiert hier mit dem Wedeler Klimaschutzfonds und der VHS Wedel

 

Unser Sommerevent: KiWI in Lateinamerika

In Kooperation mit der Wedeler Volkshochschule und im Rahmen der dortigen Lateinamerikanischen Woche zeigt KiWI – Kino in Wedel am Donnerstag, 20. Juli 2017, um 19 Uhr im VHS-Haus, ABC-Straße 3, den chilenisch-mexikanischen Spielfilm „La Nana – Die Perle“ ( 2009) von Sebastian Silva.

Der Film wurde 2009 u.a. auf dem „Sundance Film Festival“, das als wichtigstes amerikanische Forum für kritische Kinoproduktionen gilt, als bester ausländischer Film ausgezeichnet, erhielt eine Nominierung für den Golden Globe 2010 als bester fremdsprachiger Film und wurde auf verschiedenen europäischen Filmfestivals präsentiert und prämiert. Die Filmkultur Lateinamerikas ist natürlich nicht einheitlich, sondern entspricht in ihrer Bandbreite den sehr unterschiedlichen dazugehörigen Staaten, aber dennoch: Filmsprache und Themengestaltung, Inhalte und Handlungsstrukturen sind meist deutlich entfernt von Hollywood-Standards und auch von europäischen Kinogewohnheiten. Mit „La Nana“ zeigte KiWI ein exemplarisches Beispiel.

 

KiWI-Frühjahrsevent 2017 – Wedeler Kulturnacht

KiWI – Kino in Wedel war wieder in der Wedeler Kulturnacht am 20. Mai dabei! 

Und zwar im Zentrum des Geschehens: Von 18 Uhr bis 21.00 Uhr präsentierten wir im Wedeler Stadtmuseum Stummfilmslapstick mit Piano-Live-Musik! Markus Schell begleitete zum Entzücken der Zuschauer Charlie Chaplin, Stan Laurel und Harold Lloyd musikalisch bei ihren haarsträubenden Abenteuern. Kino wie in der guten alten Zeit!

Foto: Jörg Frenzel

 

KiWI-Sommerevent 2016: Der Japanische Film

KIWI präsentierte am 21. Juli zusammen mit Denis Scheither und Marald Milling vom Japan-Filmfest Hamburg einen Überblick über die Geschichte und Bedeutung des  Japanischen Animationsfilms mit und vermittelte Einblick in die gegenwärtigen Strömungen.

Der japanische Animationsfilm hat nicht nur eine lange Tradition, sondern auch eine besondere Stellung in der internationalen Filmlandschaft mit deutlichen Unterschieden zum europäischen und amerikanischen Animationsfilm und einem deutlichen Einfluss auf den westlichen Film (z. B. The Matrix) aber auch auf westliche Filminteressierte.

In einem bild- und filmunterstützten Vortrag haben wir die Geschichte und die besondere Ausprägungen des japanischen Animes vorgestellt und schließlich einen vollständigen Film präsentiert (Studio Ghibli, Makoto Shinkai), der die Sehgewohnheiten des japanischen Publikums verdeutlichte und den hohen künstlerischen Wert der Trickfilme belegte.

Ein cineastisch hochspannender Abend!

 

KiWI-Frühjahrsevent 2016

KiWI präsentierte am 16. Januar die Coen-Filmnacht.

Joel und Ethan Coen gelten seit langem als ungewöhnlich kreative und immer wieder gegen den Hollywood-Mainstream arbeitende Filmemacher. KiWI zeigte im Rahmen eines cineastisch-kommunikativen Abends besonders gelungene Streifen der bereits jetzt kultisch verehrten Regisseure.

 

 

BISHER DURCHGEFÜHRT:

KiWI-Herbstevent 2015: Thema Migration

Unsere Sonderveranstaltung in der zweiten Jahreshälfte stand im Zeichen des aktuellen Flüchtlingsgeschehens.

Am 14. November stellten wir den aktuellen Film von Carsten Rau und Hauke Wendler vor : „Willkommen auf Deutsch“. Die Dokumentation versucht anhand einer Gruppe von Asylanten, die in einem niedersächsischen Dorf heimisch werden soll, die Möglichkeiten und Probleme einer erfolgreichen Integration darzustellen.

Vorstellung, Vorführung  und Besprechung erfolgten wieder in Kooperation mit der Volkshochschule Wedel und lockten auch aufgrund der schon im November erkennbaren weiteren Entwicklungen des Flüchtlingsproblems und aufrund Wedel-interner Asylantendiskussion viele Interessierte in die ABC-Straße 3.

KiWI hat damit zum zweiten Mal nach „Fräulein Stinnes Reise um die Welt“ einen Dokumentarfilm – in diesen Fall einen hochaktuellen – in den Mittelpunkt einer erfolgreichen Veranstaltung gestellt.

 

KiWI-Frühjahrsevent 2015: Literaturverfilmung

Mord und Möwen – Die Hansjörg Martin-Filmnacht auf der Batavia

HansjörgMartin3_500„KiWI-Kino in Wedel“ lud ein zu einer literarisch-filmischen Zeitreise mit ganz engem Bezug zu Norddeutschland und Nordsee, Elbe und Küste… ganz speziell aber zu Wedel:

Am 22. April hat stilgerecht an Bord der Batavia der Wedeler Krimi-Autor Hansjörg Martin (1920 – 99 ) im Mittelpunkt gestanden – der Begründer des Neuen deutschen Kriminalromans.

Er hat es als erster erfolgreich riskiert, Raub, Verrat und mörderische Ereignisse nicht – wie man es aus unzähligen Kriminalromanen eigentlich gewöhnt war – im nebeldurchwaberten London oder in altenglischen Herrenhäusern, in der Chicagoer Unterwelt oder im finsteren Mafia-Milieu zu zelebrieren, sondern sie in die brave Bürgerlichkeit der norddeutschen Provinz zu verlegen.

Das alltägliche Böse, Kleinstadt-Killer und mörderische Spießer, der Gangster von nebenan… das war neu und sensationell in den 60ern und 70ern.

Hansjörg Martin – dafür ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz – hat seit dieser Zeit unzählige schreibende Mitmacher und Nachahmer gefunden, so dass die heute zum Teil auch als „Regionalkrimis“ bezeichneten Romane zu einer extrem beliebten und oft verfilmten Literaturform geworden sind, die man in ihrer Vielfalt gar nicht mehr überblicken kann.

KiWI zeigte auf der Batavia die Martin-Romanverfilmungen „Einer fehlt beim Kurkonzert“ (1968 ) und „Bei Westwind hört man keinen Schuss“ (1976 ), zwei „Krimis hinterm Deich“ sozusagen, mit viel norddeutschem Kolorit, mit norddeutschen Gesichtern ( sogar Lale Andersen ist dabei ) und mit vielen TV- und Filmstars jener Tage (u.a. Wolfgang Kieling, Hans Putz und Siegfried Wischnewski ). Hansjörg Martins Drehbuchmitarbeit, sein Auftritt in einer Nebenrolle und die Handschrift des norddeutschen Kultregisseurs Jürgen Roland garantierten werkgetreue Filmversionen mit der uns so vertrauten regionalen Atmosphäre.

Neben den Vorführungen gab es nicht nur die gewohnt erhellenden KiWI-Infos zu Filmen und Vorlagen, sondern auch authentische Insider-Beiträge von Weggefährten Hansjörg Martins, besonders seines Sohnes Till Martin, die ein Bild von der Persönlichkeit des Autors vermitteln konnten. Das Ganze – thematisch und atmosphärisch passend – an Bord der Batavia mit Elbblick und Erfrischungen und mit Austausch und Gespräch.

 

Hansjörg Martin-Filmnacht Batavia

KiWI-Vorständler Nadia Al Kureischi, Peter Jochimsen, Siegbert Piotrowsy (v.r.), flankiert von Batavia-Käptn Hannes Grabau (links) und Hansjörg Martin-Freund Helmut Plüschau (rechts)

 

 

RÜCKSCHAU auf das Jahr 2014

8. NovemberFilmfest zum 25. Jahrestag des Mauerfalls  –

Im Rahmen der vielfältigen Wedeler Gedenkaktionen zum Jahrestag des Mauerfalls am 9.November 1989 war auch KiWI mit einem ganztägigen Event beteiligt: VHS Wedel und KiWI zeigten fünf Filme zum Thema „Zensur in der DDR“,  die dort in verschiedenen Phasen der DDR-Geschichte entstanden sind – teils hoch linientreu, teils besonders systemkritisch. Eine zeitgeschichtlich-politische Ausstellung umrahmte diese Filmfest.

Die präsentierten DDR-Produktionen:

Berlin Ecke Schönhauser (1957) von Gerhard Klein. Ein Film über eine jugendliche Halbstarken-Gruppe in Ost-Berlin zur Zeit der noch offenen Grenzen.

Die Architekten (1990) von Peter Kahane. Unzensierter und kritischer filmischer Rückblick auf die sozialistische Bau-Politik.

Fünf Patronenhülsen (1960) von Frank Beyer. Film über die antifaschistischen Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg.

Die Mörder sind unter uns (1946) von Wolfgang Staudte. Vor der DEFA-Zeit gedrehter „Trümmer-Film“ über unentdeckte NS-Kriegsverbrecher.

Spur der Steine ( 1966 ) von Frank Beyer. Nach der Uraufführung wegen „antisozialistischer Tendenz“ verbotener Film.

 

KiWi in der „4.Wedeler Kulturnacht“, 17. Mai 2014, 17.00 bis 24.00 Uhr

Die Kulturnacht gehört seit 2006 zu den Wedeler Premiumveranstaltungen, ebenso wie der traditionelle Ochsenmarkt oder das jährliche Hafenfest:
Alle hiesigen Institutionen, die das Kulturelle pflegen, stellten sich auch in diesem Jahr an verschiedenen Plätzen zwischen Roland und Rosengarten vor mit Aktionen und Präsentationen, Tanz und Theater, lautstark oder leise, bunt oder bedeckt – auf jeden Fall vielfältig und bei bestem Flanierwetter.
KiWI war natürlich dabei ! Und zwar in den Räumen der Wedeler Stadtbücherei.
Den ganzen Abend gab es Kino-Tipps und KiWI-Infos und ab
19.30 Uhr präsentierten wir – der herannahenden Weltmeisterschaft entsprechend – Filmisches zum Thema Fußball und Brasilien.
Um uns herum haben Bücherei, VHS und Musikschule ein quirliges Programm abgefeiert – es lohnte sich also ganz besonders, einmal hereinzuschauen, und die große Besucherzahl hat uns das bestätigt.

 

RÜCKSCHAU auf das Jahr 2013

 

„BINGO“ – Gelungene Premiere in Anwesenheit der Regisseurinnen

Zur Vorführung des dokumentarischen Heimatfilms

BINGO – Toletzt entscheed jümmers dat Glück“ in plattdeutsch mit hochdeutschen Untertiteln (!) kamen am Sonnabend, den 19. Januar 2013 um 19.00 Uhr rund 200 Besucher in den nahezu vollständig besetzten Barlach-Saal. Der Film handelt  von Wünschen, Träumen und der Hoffnung auf das große Los beim Bingo-Spiel.

Die beiden Filmemacherinnen Margot Neubert-Maric und Gisela Tuchtenhagen (Grimme-Preisträgerin 1976 und 1986) waren anwesend und stellten sich nach dem Film den Fragen des überaus zufriedenen Publikums.

„Wir sind zufrieden. Ein toller Erfolg, der Mut macht, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen“, so die KiWi-Organisatoren „Wir hoffen, noch mehr Regisseure und Filmemacher mit ihren Produktionen nach Wedel holen zu können.“
Jan. 2013